Gefrierspannplatten von Spreitzer
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Gefrierspanntechnik

Wir bieten passende Lösungen im Bereich Gefrierspanntechnik, die ebenso unterschiedlich wie vielfältig sind. Was früher der Luft- und Raumfahrttechnik vorbehalten war, kann mit unserer Hilfe nun auch in Ihrer Produktionsstätte Einzug erhalten.

Innovative Gefrierspanntechnik

Eis bietet eine ausgezeichnete Haftfähigkeit. Man denke nur an den Rauhreif auf den Windschutzscheiben an einem Wintermorgen oder an die Eisschale, die im Gefrierfach des Kühlschranks festsitzt. Die Gefrierspanntechnik ist ein leistungsfähiges System, dass sich diese Eigenschaft zu Nutze macht.
Ursprünglich waren die Gefrierspannplatten für die Anforderungen in den Werkstätten der Luft- und Raumfahrttechnik vorgesehen. Heute werden sie bei komplizierten Anwendungen mit filigranen Werkstücken in unterschiedlichsten Fertigungsbereichen eingesetzt.

Vorteile Gefrierspanntechnik

Eine Gefrierspannplatte von Spreitzer Spanntechnik
Die empfindlichen Teile werden ohne Druck festgespannt – beim Aufspannen von Werkstücken entstehende Verformungen und Brüche werden vermieden. Ohne spezielle Vorbearbeitung und unabhängig von ihrer Form können die Teile an nur einer Seite festgespannt werden. Außerdem ist bei jedem Arbeitsgang eine Bearbeitung mit fünf Achsen möglich. Mit Eis können verschiedenste Hart- und Weichstoffe „gehalten“ werden: Metall, Kunststoffe, Keramik, Graphit, Glas, Gummi, Neopren, Textilien usw.

Spannen mit Gefriertechnik:

  • Spannen ohne Verformung
  • Spannen ohne Krafteinfluss auf empfindliche Werkstücke
  • Spannen von kleinsten Werkstücken


Nach dem Lösen/Auftauen der Werkstücke bietet das Eis den Vorteil, dass keine Rückstände am Werkstück zurückbleiben.

Hohe Haltekraft

Bei einem metallischen Werkstück liegt die Nennhaltekraft der Gefrierspannplatte bei 150  N/cm².

Vergleich

  • 100-150N/cm² bei Magnetspannplatten
  • 10 N/cm² bei Vakuumspannplatten

Anwendung

Eine Gefrierspannplatte von Spreitzer Spanntechnik in Anwendung

Die kompakten Gefrierspannplatten sind aus einem Stück gefertigt und können sehr schnell eingesetzt werden:

  • Das Gerät an das Druckluftnetz anschließen (reine, trockene Druckluft)
  • Wasser auf die Gefrierplatte sprühen
  • Werkstück auflegen
  • Hebel für Vereisen oder Auftauen betätigen

Gefrierspanntechnik im Vergleich zu anderen Spannarten

SpannartWerkstückmaterialienWerkstückverformungSpannzeitTypische Anwendung
Gefrierspanntechnikzahlreiche Werkstoffe, z. B. Metall, Kunststoff, Keramik, Glas (Eignung prüfen)ohne mechanische Klemmkraftwenige Sekunden anfrierenDünnbleche, filigrane Bauteile, Medizintechnik, Optik
Magnetspanntechniknur ferromagnetisch (Stahl, Guss)gering (flächige Spannung)schnell schaltbarSchleifen, Fräsen, Erodieren von Stahl
Vakuumspanntechnikdichte Materialien (Alu, Kunststoff)gering (flächige Spannung)schnell schaltbarflache Werkstücke aus Alu, Kunststoff, Composites
Mechanisch (Schraubstock)formstabile Werkstückemöglich bei dünnen Teilenje nach SpannmittelStandardwerkstücke, schwere Schnittkräfte

Häufige Fragen zur Gefrierspanntechnik

Was ist Gefrierspanntechnik?
Gefrierspanntechnik (Vereisungsspannen) hält Werkstücke durch eine dünne Eisschicht zwischen Werkstück und Spannplatte. Das Werkstück wird auf die befeuchtete Gefrierplatte gesetzt, die laut Katalog über einen Druckluftwärmetauscher gekühlt wird; nach wenigen Sekunden entsteht Eis, das das Werkstück hält – ohne mechanische Klemmkräfte.
Welche Werkstücke eignen sich für Gefrierspanntechnik?
Vor allem empfindliche, dünne oder schwer spannbare Werkstücke sowie sehr kleine und filigrane Bauteile. Laut Katalog lassen sich unter anderem Metall, Kunststoffe, Keramik, Graphit, Glas, Gummi, Neopren und Textilien spannen. Ob sich Ihr Werkstück eignet, prüfen wir im Einzelfall.
Welche Haltekraft erreicht Gefrierspanntechnik?
Die Haltekraft hängt von Werkstoff, Auflagefläche und Oberfläche ab; die Nennwerte stehen im Katalog bzw. Datenblatt der jeweiligen Gefrierspannplatte. Ob die Haltekraft für Ihre Bearbeitung ausreicht (z. B. Fräsen, Schleifen, Bohren, Erodieren), prüfen wir gern anhand Ihres Werkstücks.
Wie schnell ist der Werkstückwechsel?
Das Anfrieren dauert laut Katalog nur wenige Sekunden; gelöst wird das Werkstück durch Auftauen. Die genauen Zeiten hängen von Plattengröße und Werkstück ab.
Wird das Werkstück durch das Vereisen beschädigt?
In der Regel nicht: Das Werkstück wird ohne mechanische Klemmkräfte gehalten, und nach dem Auftauen bleiben laut Katalog keine Rückstände am Werkstück. Ob ein Werkstoff die niedrige Temperatur verträgt, prüfen wir im Einzelfall – laut Katalog lassen sich unter anderem Metall, Kunststoffe, Keramik, Graphit und Glas spannen.
Für welche Anwendungen ist Gefrierspanntechnik besonders geeignet?
Klassische Anwendungen: Dünnblech-Fräsen und -Schleifen, Bearbeitung filigraner Aluminium- und Kupferteile, Composites-/CFK-Bearbeitung, Bearbeitung von Glas und Keramik, Filigran-Werkzeugbau, Elektronik-Gehäuse, Medizintechnik-Bauteile und Optik-Komponenten.
Lässt sich Gefrierspanntechnik mit Nullpunktspannsystemen kombinieren?
Ja. SPREITZER-Gefrierspannplatten haben ein Standard-Bohrbild zur Aufnahme auf Nullpunktspannsystemen. Das ermöglicht reproduzierbare Werkstückpositionierung in der Serienfertigung mit Palettenwechsel — kombiniert mit der schonenden Werkstückaufnahme der Gefriertechnik.
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Was können wir für Sie tun?

Durch den Einsatz unserer Produkte und Dienstleistungen erhöhen unsere Kunden die Produktivität ihrer Fertigung um bis zu 100 % und senken gleichzeitig ihre Fertigungskosten in großem Maße.