- Reproduzierbarer Nullpunkt für Werkstück und Vorrichtung.
- Werkstückwechsel in Sekunden – Rüsten oft hauptzeitparallel.
- Wiederholgenauigkeit im µm-Bereich, ideal für Automation und Paletten.
Was ist ein Nullpunktspannsystem?
Ein Nullpunktspannsystem definiert eine feste, reproduzierbare Referenzposition – den Nullpunkt – auf dem Maschinentisch. Werkstücke, Vorrichtungen oder Paletten werden über Spannbolzen in Sekunden positionsgenau eingewechselt.
Funktionsprinzip
Auf dem Maschinentisch sitzt ein Spannmodul, am Werkstück bzw. an der Vorrichtung ein Spannbolzen. Beim Einsetzen zentriert und verriegelt das Modul den Bolzen mit definierter Zugkraft – immer an exakt derselben Position.
Welchen Nutzen bringt es?
- Kürzere Rüstzeiten: Wechsel in Sekunden, Rüsten oft parallel zur Bearbeitung.
- Hohe Wiederholgenauigkeit: reproduzierbare Position im µm-Bereich.
- Automationsfähig: ideal für Paletten- und Mehrmaschinenbetrieb.
Wann lohnt sich der Einsatz?
Überall, wo häufig gewechselt wird, viele Varianten laufen oder automatisiert gefertigt wird. Die eingesparte Rüst- und Einrichtzeit amortisiert das System meist schnell.
Häufige Fragen
Wie viel Rüstzeit spart ein Nullpunktspannsystem?
Der Werkstückwechsel verkürzt sich von Minuten auf Sekunden; zudem lässt sich oft hauptzeitparallel rüsten. Die genaue Ersparnis hängt von Teilevielfalt und Stückzahlen ab.
Welche Wiederholgenauigkeit ist erreichbar?
Übliche Systeme erreichen eine Wiederholgenauigkeit im µm-Bereich – ausreichend für anspruchsvolle Zerspanung und Messaufgaben.
