Kurz gefasst:
- Auf Koordinatenmessmaschinen müssen Werkstücke definiert, verzugsarm und reproduzierbar aufgenommen werden.
- Modulare Aluminium-Spannsysteme bieten flexible, leichte Aufbauten für viele Werkstücke.
- Das sichert vergleichbare, wiederholbare Messergebnisse.
Warum spezielle Spannvorrichtungen für die Messtechnik?
Auf einer Koordinatenmessmaschine (KMG) entscheidet die Aufnahme über die Aussagekraft der Messung. Das Werkstück muss definiert, spannungsarm und reproduzierbar positioniert sein – sonst misst man Spannfehler statt Bauteilabweichungen.
Anforderungen an Mess-Spannvorrichtungen
- Verzugsarm: minimale Spannkräfte, keine Verformung des Werkstücks.
- Reproduzierbar: identische Aufnahme bei jeder Messung.
- Leicht und stabil: Aluminium-Baukästen verbinden geringes Gewicht mit Steifigkeit.
- Flexibel: modular für unterschiedlichste Werkstücke.
Der modulare Baukasten
Modulare Aluminium-Spannsysteme – etwa Alumess – lassen sich aus Standardelementen für nahezu jedes Werkstück aufbauen. Das spart Vorrichtungskosten und macht den Messablauf flexibel.
Vorteile auf einen Blick
- vergleichbare, wiederholbare Messergebnisse
- geringe Vorrichtungskosten durch Standardmodule
- schnelle Umrüstung auf neue Werkstücke
Häufige Fragen
Warum braucht man für Messmaschinen besondere Spannvorrichtungen?
Weil schon kleine Spannkräfte ein Werkstück verformen können. Für aussagekräftige Messungen muss es verzugsarm und reproduzierbar aufgenommen werden.
Was ist der Vorteil modularer Aluminium-Spannsysteme?
Sie sind leicht, stabil und flexibel: Aus Standardelementen lassen sich Aufnahmen für viele Werkstücke bauen – das senkt Kosten und Rüstzeit.
