Messtechnik

Rundlaufprüfung: Grundlagen, Messgrößen und Verfahren

Kurz gefasst:

  • Rundlauf = radiale Abweichung einer rotierenden Fläche zur Bezugsachse.
  • Gemessen mit Messuhr/Feinzeiger – zwischen Spitzen oder im Prisma.
  • Entscheidend für Wellen, Werkzeuge und Spindeln.

Was ist Rundlaufgenauigkeit?

Der Rundlauf gibt an, wie stark eine rotierende Fläche bei einer Umdrehung gegenüber der Bezugsachse radial abweicht. Je kleiner die Abweichung, desto ruhiger und präziser läuft das Bauteil.

Rundlauf vs. Planlauf

Der Rundlauf betrifft die radiale Abweichung quer zur Achse, der Planlauf die axiale Abweichung einer Stirnfläche längs zur Achse. Beide sind wichtige Kenngrößen rotierender Teile.

Wie wird Rundlauf gemessen?

Das Werkstück wird definiert aufgenommen – häufig zwischen Spitzen oder in einem Prismenblock – und um die Bezugsachse gedreht. Eine Messuhr oder ein Feinzeiger tastet die Fläche ab; die Differenz zwischen größtem und kleinstem Anzeigewert ist die Rundlaufabweichung.

Worauf bei der Bewertung achten?

Entscheidend sind eine saubere Bezugsaufnahme, die richtige Toleranzvorgabe und reproduzierbare Messbedingungen. Erst ein definierter Bezug macht Messwerte vergleichbar.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Rundlauf und Planlauf?

Rundlauf ist die radiale Abweichung quer zur Achse, Planlauf die axiale Abweichung einer Stirnfläche längs zur Achse.

Womit misst man Rundlauf?

Mit einer Messuhr oder einem Feinzeiger, während das Werkstück definiert – etwa zwischen Spitzen oder im Prisma – um seine Bezugsachse gedreht wird.

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Auf einen Blick

Thema
Autor
SPREITZER Redaktion
Veröffentlicht
23. Juni 2026
Aktualisiert
23. Juni 2026
Lesezeit
3 Min.