- Ein Zentrischspanner spannt das Werkstück selbstzentrierend von zwei Seiten zur festen Mitte.
- Das sorgt für hohe Wiederholgenauigkeit – ideal für Serien und Automation.
- Bauarten: mechanisch, pneumatisch, hydraulisch, elektromechanisch.
Was ist ein Zentrischspanner?
Ein Zentrischspanner (auch Zentrumspanner) spannt ein Werkstück von beiden Seiten gleichzeitig und symmetrisch zur Werkstückmitte. Beide Backen bewegen sich gegenläufig auf einen festen Mittelpunkt zu – die Werkstückmitte bleibt unabhängig von der Breite immer an derselben Position. Das ist die Grundlage reproduzierbarer Bearbeitung.
Wie funktioniert ein Zentrischspanner?
Über einen zentralen Antrieb werden beide Backen synchron bewegt:
Mechanisch
Spannung über Spindel – robust und energieunabhängig.
Pneumatisch & hydraulisch
Schnelle, kraftvolle Spannung für Serien- und Automationsanwendungen.
Elektromechanisch
Definierte, steuer- und überwachbare Spannkraft – prozesssicher.
Vorteile gegenüber dem klassischen Schraubstock
- Selbstzentrierung: konstante Werkstückmitte ohne Nachmessen.
- Wiederholgenauigkeit: ideal für Serien und Mehrfachspannung.
- Automatisierbar: pneumatisch/hydraulisch/elektromechanisch ansteuerbar.
Bauarten & Auswahlkriterien
Entscheidend sind Spannkraft, Spannbereich, Backenkonzept (z. B. wechselbare Aufsatzbacken), Antriebsart und geforderte Genauigkeit. Für Messmaschinen und Werkzeugbau zählt die Langzeit-Wiederholgenauigkeit.
Häufige Fragen
Worin unterscheidet sich ein Zentrischspanner vom Schraubstock?
Beim Schraubstock ist eine Backe fest; die Werkstückmitte wandert mit der Breite. Der Zentrischspanner zentriert beidseitig zur festen Mitte – dadurch reproduzierbar.
Wofür eignet sich ein Zentrischspanner?
Überall, wo definierte Mittenlage und Wiederholgenauigkeit zählen: Serienfertigung, Mehrseitenbearbeitung, Automation, Messtechnik.
